ljm 2016 1348"Es ist flau - flau - flau... " sang schon Segellieder-Macher Frank Schönfeldt aus Hamburg - heute traf dies auch auf das Revier der Landesjugend- und Jüngstenmeisterschaft in Radolfzell zu.

Die Windvorhersage versprach auch kaum Hoffnung auf Wind. So gab es statt einem Ankündigungssignal um 10.00 Uhr auch erstmal Startverschiebung an Land. Gegen Mittag regte sich dann der Wind am Untersee - auslaufen auf die drei Bahnen am Untersee. Doch bereits während der laufenden Wettfahrten stellte der Wind wieder ab: Die 29er schafften es gerade noch so ins Ziel, die 420er wurden an der Luvbahnmarke abgekürzt. Auch die anderen Bahnen der Optimisten, Laser 4.7, Europe und Laser Radial hatten nicht mehr Glück - beim Zieldurchgang stellte der Wind endgültig ab.

Alle drei Wettfahrtleiter entschlossen sich daraufhin, die Boote wieder an Land zu schicken - Zeit zum Baden für die rund 150 Seglerinnen und Segler im Alter zwischen 9 und 19 Jahren. Bei rund 30 Grad und strahlendem Sonnenschein eine willkommene Abkühlung. So hieß es den Nachmittag über warten auf bessere und segelbare Bedingungen. "Wenn nichts ist, dann ist nichts", so Landesjugendobmann Fabian Bach, angesprochen auf mögliche Wettfahrten am Abend. Der internationale Wettfahrtleiter, der bis vor drei Wochen noch in Rio für die Surfer zuständig war, ist jedoch nicht als Bahnchef in Radolfzell mit dabei, sondern als Veranstalter der Seglerjugend Baden-Württemberg. "Die Entscheidung der Wettfahrtleiter um 17.15 Uhr die Segler in den Feierabend zu schicken und auch am späteren Nachmittag nicht mehr segeln zu lassen war goldrichtig - es gab einfach keine fairen Bedingungen", so Bach weiter, der mit den Wettfahrtleitern auf dem Wasser auf besseren Wind hoffte. So bleibt für alle Klassen nach dem zweiten Wettfahrttag eine gültige Meisterschaft und ein schöner Abend am Bodensee.

Die Ergebnisse nach dem zweiten Wettfahrttag sind auf der Webseite zur LJM www.ljm-bw.de verfügbar.,

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